Klaus und Thomas Allofs: 802 Bundesliga-Spiele als Brüderpaar
Klaus kommt auf 424, Thomas auf 378 Einsätze — kein anderes Brüderpaar erreicht in der Bundesliga diese Zahl.
802 Spiele absolvieren beide Brüder in der deutschen Fußball-Eliteliga, Europameister und Vize-Weltmeister Klaus Allofs kommt auf 424 Spiele, sein jüngerer Bruder Thomas auf 378. Damit liegen die Düsseldorfer klar vor Ditmar und Michael Jakobs (689 Spiele) sowie Friedhelm und Wolfgang Funkel, die es auf 625 Spiele bringen. Mit 71 Treffern, die er zwischen 1975 und 1981 in 169 Partien erzielt, ist Klaus Allofs auch Rekord-Torschütze der Düsseldorfer in der Bundesliga und der erste Spieler, der in Diensten von zwei verschiedenen Klubs (F95, 1. FC Köln, 1979 und 1985) Torschützenkönig wird.
Gerd Zewe: 440 Bundesliga-Spiele als Libero der Fortuna
Der Saarländer kommt 1972 von Borussia Neunkirchen und bleibt bis 1987 — sein Einsatzrekord hält bis heute.
Gerd Zewe: Der Rekordspieler. Der gebürtige Saarländer kommt 1972 vom Ex-Bundesligisten Borussia Neunkirchen zu Fortuna Düsseldorf und macht bis zu seinem Abschied (1987) 440 Bundesliga-Spiele, die meisten davon als Libero für die Mannschaft aus der NRW-Metropole. Ein Rekord, der noch sehr lange halten wird.
Aleksandar Ristic: Zwei Aufstiege, Pattex-Stuhl und „Hier kommt Alex“
Ristic führt Fortuna 1989 und 1995 in die Bundesliga, 1994 in die 2. Liga und 1996 ins Pokal-Halbfinale.
Aleksandar Ristic: ,,König Aleks“. Kein anderer Trainer genießt in Düsseldorf einen derartigen Kult-Status wie ,,Aleks“ Ristic. Seine Pressekonferenzen und seine Sprüche (,,Ich mechte einen Tee trinken“ / ,,Die kennen sagen, was die wollen“) sind ebenso unvergessen wie die Hustenbonbons, die er Linienrichtern zusteckt oder sein Trainerstuhl von “Pattex”.
Zweimal, 1989 und 1995, führt Ristic die Fortuna in die Bundesliga, dazu 1994 in die 2. Liga und 1996 ins DFB-Pokal-Halbfinale. Nur sein drittes Engagement in Düsseldorf ist von Erfolglosigkeit geprägt. Nach sechs Monaten ist Ende 2000 in der Regionalliga Nord für den gebürtigen Bosnier, dem die Fortuna-Fans sogar die Tote-Hosen-Hymne ,,Hier kommt Alex“ singen, Schluss in Düsseldorf.
Toni Turek: Vom Fortuna-Keeper zum Fußballgott von Bern
Der Torhüter hält zwischen 1950 und 1956 in 133 Oberliga-Spielen für Fortuna und wird 1954 mit Bern unsterblich.
Toni Turek (1919 – 1984): ,,Fußballgott“ und Weltmeister. Der Torhüter der deutschen ,,Wunder“-Elf von Bern 1954 hält zwischen 1950 und 1956 in 133 Oberliga-Spielen für die Fortuna. Seine Parade gegen Ungarns Superstar Ferenc Puskas im WM-Finale gegen die Magyaren (3:2) findet in Form der Reportage von Herbert Zimmermann (,,Turek, du bist ein Teufelskerl!
Turek, du bist ein Fußballgott!“) Eingang in die deutsche Fußballsprache. Vor der Düsseldorfer Arena erinnert heute eine Bronzestatue an den Torhüter. Die Geschäftsstelle von Fortuna Düsseldorf trägt seit 2012 den Namen ,,Toni-Turek-Haus.“
Paul Janes: 71 Länderspiele, WM-Bronze 1934 und harte Freistöße
Der 71-fache Nationalspieler holt 1934 WM-Bronze und wird erst 1970 von Uwe Seeler als Rekordnationalspieler abgelöst.
Paul Janes (1912 – 1987): Der ,,große Schweiger“. Worte hat der Verteidiger und Meister-Spieler von Fortuna Düsseldorf aus dem Jahr 1933 nie viele gemacht. Gutes Timing beim Kopfballspiel umschreibt er einmal so: ,,Man muss im richtigen Augenblick höher springen als der Gegner.“ Das wäre geklärt.
Seine große Spezialität: knallharte Freistöße. Der 71-fache deutsche Nationalspieler erreicht bei der WM-Premiere der DFB-Elf 1934 in Italien durch ein 3:2 gegen Österreich den dritten Platz, der als Sensation eingestuft wird, da sich die Deutschen als reine Amateure gegen Profiteams behaupten. Erst Uwe Seeler löst ihn 1970 als Rekordnationalspieler ab.
Klaus Allofs kehrt zurück — als Sportvorstand
Klaus Allofs übernimmt 2022 als Sportvorstand und bringt sein Netzwerk und seine Erfahrung aus Wolfsburg und Bremen mit.
Klaus Allofs als Sportvorstand 2022 bis 2025
Der gebürtige Düsseldorfer bringt Erfahrung aus Wolfsburg und Bremen mit, scheitert aber am erhofften Aufstieg.
Klaus Allofs übernimmt 2022 als Sportvorstand und bringt sein Netzwerk und seine Erfahrung aus Wolfsburg und Bremen mit. Der gebürtige Düsseldorfer, dessen Bruder Thomas ebenfalls für Fortuna spielte, versucht den Verein wieder aufstiegsfähig zu machen. Seine Amtszeit endet 2025 ohne den großen Wurf.
Daniel Thioune übernimmt als Cheftrainer
Thioune wird neuer Trainer und soll Fortuna im Zweitliga-Aufstiegskampf nach oben führen.
Daniel Thioune übernimmt als Trainer und führt Fortuna in den Aufstiegskampf.